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Liebe AfW - Mitglieder, liebe Vermittlerinnen und Vermittler,


heute erhalten Sie viele Argumente gegen einen Aufsichtswechsel der § 34f Vermittler/-innen. Denn jetzt wird es ernst mit den Plänen für eine teure und somit existenzgefährdende BaFin-Aufsicht: in zwei Wochen ist die Sachverständigen-Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages und noch vor der Sommerpause soll das auf einmal eilbedürftige Gesetz verabschiedet werden. Der AfW ist als Experte in die Sachverständigenanhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages benannt worden und wir werden dort gegen eine Kostenexplosion und für eine einheitliche Aufsicht unter dem Dach der IHKs kämpfen.

Wir setzen auf die tolle Gemeinschaft der AfW-Mitglieder und der gesamten Vermittlerschaft! Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Wenden Sie sich bitte sofort an Ihre(n) Bundestagsabgeordnete (Ihren MdB finden Sie hier). Informieren Sie Ihren Abgeordneten über ein Gesetz, das trotz Corona-Krisenzeiten noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll, aber letztlich von allen Seiten abgelehnt wird: von der CDU, vom Bundesrat, vom Normenkontrollrat. Ja selbst von einigen Grünen-Abgeordneten. Nur die Bundes-SPD hält in Teilen noch daran fest.

Was können wir gemeinsam tun?

  1. Erfahrungsgemäß kommen identische Musterschreiben („Kopiervorlage“) bei Abgeordneten schlecht an. Wir hören dann: „Es geht um die Existenz und es wird nur eine Vorlage ausgedruckt? Dann kann es ja nicht so schlimm sein.“ Das möchten wir auch dieses Mal besser machen!

    Formulieren Sie bitte Ihr eigenes Schreiben an Ihren Bundestagsabgeordneten – oder suchen Sie im Wahlkreis das persönliche Gespräch

  2. Das Gesetz wurde leider als besonders eilbedürftig eingestuft. Daher wurde es im Zeitablauf immer schwieriger, Alternativen zur BaFin-Aufsicht, wie wir sie in unserer Stellungnahme ausführlich schildern, noch in die politische Diskussion einzubringen.
    Fordern Sie daher von Ihrem Abgeordneten eine einheitliche Vermittleraufsicht unter dem bewährten Dach der IHKs. Sonst können wir nur noch an den gesunden Menschenverstand von – insbesondere SPD-Abgeordneten appellieren, dieses Gesetz so nicht zu verabschieden.

  3. Wir können fundiert und sachlich gegen das Gesetz argumentieren.

    Dafür erhalten Sie HIER sehr viele Argumente, die Sie gerne aufgreifen können.

    Diese Stichworte fußen auf unseren bisherigen Stellungnahmen, kommen aber jetzt als Zitate nicht direkt von uns, sondern vom Bundesrat und Nationalen Normenkontrollrat. Dass wir nicht unsere AfW-Argumente, sondern die des Bundesrates und des Nationalen Normenkontrollrates hier als Zitate auflisten, soll das Gewicht der Argumente noch erhöhen.

  4. Damit Sie Ihre Kritikpunkte untermauern können, erhalten Sie die Stellungnahme des Bundesrates, des Normenkontrollrates und unsere AfW-Stellungnahme HIER. Dieses PDF können Sie natürlich gern weiterleiten.
Abschließend müssen wir leider festhalten, dass die Bundesregierung zwar öffentlichkeitswirksam verkündet, die Unternehmer in der Corona-Krise zu unterstützen und sogar die „Bazooka“ herausholen möchte. Im Hintergrund wird aber dieses mittelstandsfeindliche Gesetz sogar mit besonderer Eilbedürftigkeit durchgedrückt. Die zusätzlichen Kosten für eine BaFin-Aufsicht liegen nun auf dem Tisch und sind, wie von uns schon immer vorhergesagt, extrem hoch. Nach den Ergebnissen unseres Vermittlerbarometers würde eine solche Kostenexplosion zur Aufgabe vieler § 34f Vermittler/-innen führen. Ein Bärendienst für den Verbraucherschutz, die Finanzanlageberatung nur noch den Banken zu überlassen.

Werden Sie also jetzt aktiv, schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten, nutzen Sie die Argrumente und lassen Sie uns gemeinsam für die unabhängige Finanzberatung in Deutschland eintreten!
Vielen Dank!

P.S.: Falls Sie einen SPD-Abgeordneten kontaktieren, machen Sie bitte zusätzlich deutlich,
  1. dass die klar ablehnende Haltung des Finanz- und des Wirtschaftsausschusses des Bundesrats auch und insbesondere unter Mitwirkung von 11 Bundesländern erstellt wurde, in denen die SPD mitregiert.

  2. dass das vom Nationalen Normenkontrollrat so kritisierte „Ressort“ das SPD geführte Bundesfinanzministerium ist.

Und wenn sie es etwas sarkastisch mögen, können Sie Ihren SPD-Abgeordneten ja auffordern, in den Stellungnahmen des Bundesrats und des Normenkontrollrats auch nur einen einzigen Satz zu finden, der sich positiv zu diesem Gesetzesvorhaben äußert.


Mit besten Grüßen aus Berlin

Ihr AfW-Team


Diese Mitgliederinformation wird im Rahmen einer bestehenden Mitgliedschaft im Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. versandt. Die Weiterleitung an Personen, welche nicht Mitglied sind, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Der Bundesverband Finanzdienstleisung übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der übermittelten Informationen. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen.


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